Der aus Breslau stammende, seit 1945 in Regensburg lebende Maler Willi Ulfig wäre 2010 hundert Jahre alt geworden. Er gehört künstlerisch zur so genannten "Verschollenen Generation", einer durch gleichartiges Lebensschicksal in der Zwischen- und Nachkriegszeit verbundenen Gruppe bildender Künstler, deren Bedeutung für die deutsche Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts zunehmend erkannt wird.
Willi Ulfig kam 1945 unter Zurücklassung all seiner bis dahin geschaffenen Arbeiten als Flüchtling nach Regensburg und begann hier sofort als Maler Fuß zu fassen. In den fünfziger und sechziger Jahren wurde er einer der bekanntesten und erfolgreichsten bildenden Künstler Ostbayerns, erhielt zahlreiche öffentliche Aufträge zu Wandgestaltungen (u.a. in der Volksschule Lappersdorf) und 1974 den Kulturpreis der Stadt Regensburg. Der Vortrag erklärt Willi Ulfigs Kunstschaffen aus seinem ganz persönlichen Lebensweg und stellt dabei ein typisches deutsches Künstlerschicksal im 20. Jahrhundert vor.
In Zusammenarbeit mit der Galerie Kunstkontor Westnerwacht, Regensburg.
| Kursbeginn: | Montag, 08. November 2010 |
| Kursende: | 08. November 2010 |
| Uhrzeit: | von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr |
| Kursdauer: | 1 Termin |
| Kursleiter: | Kunsthistoriker Emanuel Schmid M. A. |
| Kurs Nr.: | V510000 |
| Kursort: | 93138 Lappersdorf, Aussichtsweg 17Anfahrt |
| Außenstelle: | Lappersdorf |
| Gebühr | entfällt |
| Teilnehmerzahlen: | minimal: 10, maximal: 25 |
Dieser Kurs ist bereits beendet. | ||

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Montag bis Donnerstag Freitag |
09.00-15.00 Uhr 09.00-12.00 Uhr |